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Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro

Das gesunde Büro beinhaltet deutlich mehr als nur einen Tisch, einen Stuhl und einen Schrank. In spannenden und inspirierenden Interviews mit Experten erfährst du beim Office Talk unterschiedliche Ideen zur Verbesserung der Akustik, Möglichkeiten zur Flächenoptimierung und gleichzeitig deutlicher Steigerung der Leistungsfähigkeit. Nur in einem guten Umfeld ist dauerhaft gute Leistung machbar und nur so können Unternehmen auch künftig wirtschaftlich erfolgreich sein. Beim Office Talk erfahren Sie, wie Sie die Mitarbeiter nachhaltig unterstützen, fehlerfrei zu arbeiten, sich dabei gesund erhalten und durch deutlich verbesserte Bürowelten auch nachweisbar effektivere Ergebnisse erzielt werden können.
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Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro
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Jun 25, 2017

Neue Arbeitswelten ist ein heute sehr gern genutzter Begriff und wird von vielen unterschiedlich verstanden. Co-Working Places, neue Wege ins Büro der Zukunft, Smart-Office und natürlich auch das Thema Digitalisierung spielen dabei eine große Rolle.

Smart-Office wird nicht selten mit dem Begriff „Schöner Wohnen“ oder dem Gefühl „arbeiten wann und wo ich will“ verbunden, doch aus objektiver Sicht passen sich die Arbeitsräume an die Bedürfnisse an. Um diese zu wissen, ist das Einbeziehen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Voraussetzung zu sehen.

Dies können in Gesprächen, Interviews herausgefunden werden und am besten in Face to face Gesprächen. Digitalisierung hilft uns, sehr zügig und in exzellenter Qualität Gespräche von überall auf der Welt zu führen und damit Zeit für Reisen zu sparen. Bei all den Vorteilen rege ich an, zu berücksichtigen, dass die Menschen gern gesehen werden wollen und genau diese Menschen laut der Hirnforschung bei direkten Gesprächen von Mensch zu Mensch deutlich positiver reagieren. Es werden andere Glücksgefühle ausgeschüttet und somit eine Gegenwirkung zu psychischen Belastungen geschaffen.

Kennen Sie den häufigsten Satz von Kindern?

Mama / Papa schau mal !

Wir wollen gesehen werden und gelobt werden – auch nach dem Kindesalter…

Dies wird aus meiner Sicht beim Thema neue Arbeitswelten zu wenig betrachtet, gleichzeitig gestaltet man unter dem Deckmantel „Feel good“ Räume für Rückzugsmöglichkeiten, in denen sich die Menschen wohl fühlen sollen. Dies ist sicherlich ein guter Ansatz, die Frage sei jedoch erlaubt ob es Symptome oder Ursachen angeht.

Betrachten wir in diesem Podcast das System Mensch, Maschine, Material und Methode als Ganzes, bieten wir allen Faktoren Optimierungen, dann kann der früher häufig genannte Satz „frohes Schaffen“ wieder für viele gelten.

 

Mehr Infos erhalten Sie unter www.lauble.net oder unter Martin@lauble.net

Jun 17, 2017

Der Sommer zeigt sich von seiner heißen Seite. Die Wetteraussichten: sonnig – und sehr heiß! Auf über 30 Grad kann das Thermometer vereinzelt steigen.

Blöd, wenn man bei der Affenhitze im Büro schuften muss. Denn sobald die Raumtemperatur über diese 30-Grad-Marke steigt, wird der Arbeitsalltag für die meisten Menschen zur Belastungsprobe: Konzentration und Leistung sinken, bei manchen können sich sogar Kopfschmerzen, Kreislaufstörungen oder Schwindelgefühle bemerkbar machen. Das sind Alarmzeichen. Spätestens dann sollten Sie für Abkühlung und Erfrischung sorgen...

Auch hier gibt es wieder TOP – Modell

 

empfohlener Link: http://www.vbg.de/Sonnenschutz

Jun 10, 2017

In der heutigen Folge zeige ich den Return of Invest mittels statischer Investitionsrechnung auf.

 

Wenn auch Sie Interesse haben, diese Datei zu erhalten, senden Sie mir eine Mail an martin@lauble.net mit dem Betreff "statische Investrechnung"

 

Wollen Sie mir einen Gefallen tun, dann bewerten Sie meinen Podcast bei I-Tunes und schreiben Sie mir eine kurze Rezension.

Dies hilft mir, den Podcast noch bekannter zu machen und vielleicht erweisen Sie damit dem ein oder anderen Arbeitnehmer einen Bärendienst.

 

 

Jun 3, 2017

Der zu erwartende Erfolg und damit der Stellenwert der einzelnen Teilaspekte der Rationalisierung im Büro ist sehr unterschiedlich anzusetzen. Will man eine schwerpunktmäßige Rationalisierung unter einem bestimmten Teilaspekt betreiben, so beginnt man in der Regel dort, wo die Erfolgschancen am größten sind. Deshalb soll versucht werden, aus der Erfahrung heraus annähernde quantitative Werte für die einzelnen Bereiche zu geben. Setzt man den möglichen Gesamterfolg – ausgedrückt
Durch die mögliche Produktivitätssteigerung – mit 100 % an, so sieht die relative Erfolgsquote im Gesamtdurchschnitt ungefähr folgendermaßen aus:

 

Qualitätsmanagement sichert heute die Wettbewerbsfähigkeit

Die entstehenden Kosten durch fehlerhafte Produkte und Dienstleistungen sind je nach Unternehmen unterschiedlich.

10 Prozent des Gesamtumsatzes sind ein realistischer Wert.

Dieser Prozentsatz wird dafür aufgewendet, Fehler aufzufinden und sie nachträglich zu korrigieren. (Quelle Blick durch die Wirtschaft)

"Qualität kostet nichts. Sie wird einem nicht geschenkt, aber sie kostet nichts. Was dagegen Geld kostet, ist der Mangel an Qualität - all die Handlungen, die nicht auf Abhieb richtig ausgeführt werden." ... "Richtet man sein Hauptaugenmerk auf die Qualitätssicherung, kann man aller Wahrscheinlichkeit nach seinen Gewinn um einen Betrag von 5 bis 10 Prozent des Umsatzes verbessern."

May 27, 2017

Rational wissen wir alle, dass Personal den Löwenanteil der Verwaltungskosten ausmacht.

In der Bewertung des Funktionserfüllungsgrades bzw. deren Kurzform aus dem Podcast vor 2 Wochen sprechen wir deshalb über akustische und visuelle Störfaktoren, sowie dem Thema Wohlfühlen am Arbeitsplatz, welches mit Privatsphäre oder dem sich beobachtet fühlen.

Diese drei Punkte beziehen sich ausschließlich auf den Präsentismus. Wir sind also im Unternehmen anwesend, jedoch nicht zwingend produktiv tätig.

Um die Zahlen bzw. Kosten für eine schlechte Arbeitsplatz- und Büroraumgestaltung möglichst exakt darstellen zu können, benötigen wir immer die Fragebögen der Mitarbeiter. Es lassen sich aber auch aus diversen Studien Tendenzen belegen. Diese nehme ich in der Regel beispielhaft zur Erarbeitung einer erweiterten Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, damit die Entscheider optimalerweise gewillt sind, die exakten Daten durch unsere ganzheitliche Beratung zu erfahren.

Die Krankheitstage – also der Absentismus – in einem Unternehmen sind meist abhängig vom Alter der Mitarbeiter, aber auch von deren Arbeitsaufgabe. Arbeitszeiten, das Anforderungsniveau und die Stellung im Beruf spielen eine wichtige Rolle.

Im Durchschnitt fielen Berufstätige im Jahr 2015 krankheitsbedingt rund 16 Tage aus, das entspricht einem Krankenstand von 4,4 Prozent. Interessanterweise, so fanden die Autoren heraus, hatte die starke Grippewelle zum Jahresanfang 2015 keine Auswirkung auf die gesamten Fehlzeiten gehabt.

Das zeigt der Gesundheitsreport des Dachverbandes des Betriebskrankenkassen. In den 82 BKKs sind insgesamt rund zehn Millionen Menschen versichert. Für den Report „Gesundheit und Arbeit“ wurden die Daten von 4,4 Millionen versicherten Arbeitnehmern analysiert.

Am unteren Ende der Fehlzeitenskala finden sich Berufe aus dem Bereichen Recht und Verwaltung von Unternehmen sowie auch Medienberufe mit jeweils rund 13 Krankentagen. Beschäftigte im IT-Bereich waren im Schnitt nur 12 Tage krank gemeldet.

Wir haben nun also unsere ersten Fixpunkte, mit welchen wir exaktere Zahlen berechnen können.

Diese sind die Kosten je Mitarbeiter und Jahr, sowie die entsprechenden Arbeitstage und Krankheitstage.

Setzen wir die Kosten mit 50.000 Euro bei 250 Arbeitstagen je Jahr an, dann kostet jeder Tag 200 Euro pro Mitarbeiter. 12 Tage Krankheit verursachen somit 2400 Euro an Kosten.

Nun ergeben Studien, dass durch Präsentismus 2/3 der unproduktiven Zeit verursacht werden, aber wir möchten ja möglichst exakte Zahlen präsentieren.

Nachdem nun die Fehltage bekannt sind, gilt es also die persönlich bedingten Verteilzeiten je Tag während der Arbeitszeit heraus zu finden. Hier sind von Stressabbau-Pausen, Wartezeiten bei Kopierern, am Arbeitsplatz von Kollegen zur Klärung von Sachverhalten und weitere Punkte mit einzubeziehen. Statistisch gesehen sind diese mit 60 bis 70 Minuten täglich anzusetzen, was widerum weitere Kosten von ca. 5.000 Euro je Mitarbeiter und Jahr ausmacht. Dies entspricht auch der Aussage, dass Absentismus lediglich ein Drittel der Gesamtkosten ausmacht, während Präsentismus mit 2/3 zu Buche schlagen.

Leider kann hier aber noch kein Strich gezogen werden, denn bekanntermaßen gilt bei Konzentrationsarbeit dass durch visuelle und akustische Störungen zwischen 25 und 30 % Leistungsverlust verursacht werden.

Das bedeutet, wir ziehen von den 50.000 Euro Personalkosten jährlich die Krankheitskosten und Verteilzeiten von 7400 Euro ab und erhalten somit einen Wert von 42.600 Euro. Hiervon 50 % für Konzentrationstätigkeiten ergeben 21.300 Euros und hiervon sind aufgrund von Konzentrationsproblemen, Leistungsminderung durch Lärmauswirkung, erneute Einarbeitung durch Unterbrechungen und so weiter nochmals 25 – 30 % Kosten anzusetzen.

Alleine hierfür also ein Betrag von € 5.325 bei 25%

Bei angenommenen 250 Arbeitstagen errechnen wir also statistische Kosten von 12.725 € je Mitarbeiter und Jahr für Minderleistung oder Unproduktivität.

Mit dieser Zahl muß auch in Zukunft gerechnet werden, wenn an einem schlechten Arbeitsplatz oder schlechten Arbeitsumfeld nichts geändert wird.

Nach Ansicht von Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, wird es für Arbeitgeber immer wichtiger in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren:

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga), an der auch der BKK Dachverband beteiligt ist, konnte zeigen, dass mit jedem investierten Euro in Gesundheitsförderung mindestens 2,70 Euro durch die Verringerung von Fehlzeiten eingespart werden.

Hier wird in der Regel sehr schnell deutlich, dass rational gesehen eine Verbesserung der Arbeitssituation keine Ausgabe sondern eine sich schnell amortisierende Investition darstellt, welche sich zudem auch positiv auf eine Minimierung von Fehlern auswirken wird und somit nicht nur monitäre Vorteile bietet, sondern sich zudem positiv auf das Image von Unternehmen auswirkt.

May 20, 2017

Im heutigen Office Talk empfängt mich Sven Rieckhoff - Geschäftsführer und Inhaber von Joppich & Rieckhoff - in seinen Hamburger Räumen.

Er gibt uns einen Einblick über die konzeptionelle Gestaltung von Büroräumen, seinen Erfahrungen bezüglich Zusammenarbeit mit Architekten bei Projekten und warum es beim Möbelkauf nicht vorrangig darum gehen sollte, welches Tischmodell oder welchen Hersteller man wählt.

Sven erzählt von der Einrichtung bei Philips Hamburg, welche mit unterschiedlichsten Herstellern ein exzellentes Gesamtkonzept verwirklicht haben, sowie einer typischen Kundenanfrage und deren Verlauf.

Aus meiner persönlichen Erfahrung, kann ich die Treue der Kunden und die auf alles basierende Zufriedenheit der Kunden absolut bestätigen, weshalb ich einen Besuch und ein Gespräch mit Sven und seinem Team empfehle.

Besuchen Sie Joppich & Rieckhoff in Hamburg mit vorheriger Terminvereinbarung unter:

Tel: 040 / 23 88 20 90

Mail: Sven Rieckhoff s.rieckhoff@jrbuero.de

Web: http://www.jrbuero.de

am Heidenkampsweg 45

und genießen Sie Einblick in den großartigen Showroom und die dort befindlichen Einrichtungslösungen.

 

 

May 13, 2017

Wie immer im Leben gibt es natürlich unterschiedliche Interessen bei den Menschen und die betroffenen Mitarbeiter sind in der Regel nicht wirklich motiviert, alle 17 Punkte zueinander zu priorisieren.

Deswegen empfehle ich immer die Fragen auf die 3 wichtigsten Punkte zu richten, denn dadurch wird in der Regel schon ein Ergebnis darstellbar welches beim Unternehmer einen AHA – Effekt verursachen könnte.

Bei Panasonic hatten wir mit Führungskräften zu tun, welche sehr stark darauf bedacht sind, Ihre Mitarbeiter zu fördern, Ihnen ein gutes Umfeld zu bieten und damit natürlich auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter im ganzen Unternehmen zu stärken.

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass dies sehr gut gelungen ist und mich persönlich insbesondere die Menschlichkeit, die Freundlichkeit in diesem Konzern positiv überrascht hat.

Ursprünglich wurde ich gebeten mit zu Panasonic zu fahren, weil die Mitarbeiter in einem Mehrpersonenbüro saßen, in welchem auch ein Besprechungstisch stand. Dieser war lediglich mit Sichtschutzelementen abgeschirmt und während dort gesprochen wurde, war praktisch keine konzentrierte Arbeit am Arbeitsplatz für die Kollegen möglich.

Mir wurde also die Thematik erläutert und entsprechend meiner Erfahrung habe ich empfohlen die subjektive Empfindung der Mitarbeiter abzufragen, ebenso einige Organisattionsfragen, da auf dem ersten Blick schon deutlich wurde, dass in diesem Büro noch deutlich mehr Störungen verursacht wurden.

Alle Abfragen sind natürlich erst einmal mit zusätzlichem Aufwand verbunden, man muß die Mitarbeiter dazu bekommen, dies zeitnah auszufüllen, sich selbst Gedanken zu machen, wie häufig man zum Kopierer geht etc. (Wer weiß das schon von Ihnen)

Genau diesen Aufwand muß der Kunde jedoch erst betreiben, denn die Antwort auf seine Fragen liegt im wahrsten Sinne des Wortes „hinter der Wand“. Kleines Wortspiel  

Um den Führungskräften die Situation zu verdeutlichen, oder auch geistige Brandstiftung zu verursachen, habe ich vorgeschlagen, die 3 zur Zeit wichtigsten Punkte – nämlich Akustik, visuelle Störungen und das Thema Wohlbefinden am Arbeitsplatz in Form von Privatsphäre als Ansatz zu nehmen, da dies in wenigen Minuten auszurechnen ist.

Im ersten Step wurden also die 3 Punkte zueinander verglichen was den Mitarbeitern am wichtigsten ist und somit hatten wir eine Gewichtung.

 

In diesem Fall war die Reihenfolge aufgrund der derzeitigen Situation so, dass die Akustik mit durchschnittlich 43 % bewertet wurde, die visuellen Störungen mit 35 % und die restlichen 22 % bekam die Privatsphäre.

 

Dies ist allerdings auf ein hervorragendes zwischenmenschliches Miteinander zurück zu führen, denn sehr häufig erlebe ich mit meinen Kollegen, dass die Privatsphäre der am wichtigsten bewertete Part in dieser Konstellation sind.

Nun wurde anhand des in der Vorwoche Teil-behandelten Kataloges bewertet und es wurde eine für mich überraschende Schulnote 4 ermittelt. Auch dies ist auf das exzellente Betriebsklima zurückzuführen, in der Regel hätte ich bei ähnlichen Büros eine glatte Schulnote 5 mit ca. 30 % erhalten.

Die Auswertung läuft so, dass jeder einzelnen Punkte separat behandelt werden und zwar wird jeweils die Gewichtung mit der Punktzahl aus der Note multipliziert und dann durch 100 geteilt / dividiert.

Am Ende zählen wir alle drei Summen zusammen addiert und man weiß für diese drei genannten Punkte den Funktionserfüllungsgrad.

Das selbst bei einem ausreichenden Arbeitsplatz keine dauerhaft gute Leistung möglich ist, kennen die Führungskräfte nur allzu gut, denn nicht umsonst haben diese meist einen separierten Arbeitsplatz oder gar ein Einzelbüro.

Bei meiner Analyse war der Vorteil, dass die Führungskräfte allesamt selbst betroffen waren, da diese mit den Befragten im selben Raum sitzen.

Dies ist natürlich immer ein Vorteil, wenn es darum geht, Fakten hinsichtlich Störfaktoren verständlich rüber zu bringen.

 

weitere Infos unter www.lauble.net oder per Mail an Martin@lauble.net

May 6, 2017

Basierend auf der Folge von letzter Woche „Nutzwertanalyse Teil1“ beschäftigen wir uns heute mit der Auswertung der Prioritätenmatrix und dem Thema Bewertung der Arbeitsplatzsituation. 

Nachdem wir die 17 Punkte zueinander in deren Wichtigkeit bewertet haben, erhält man eine sehr eindeutige Aussage was Ihnen oder Ihren Mitarbeitern am wichtigsten ist.

Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte und aus diesem Grunde erhalten meine Kunden von mir die Auswertung immer in einer sog. ABC-Analyse.

Die ABC-Analyse wurde von H. Ford Dickie, im Jahr 1951 erstmals beschrieben.

Grundlage der Methode bildeten die Arbeiten von Vilfredo Pareto, mit dessen „80/20 Regel“ (Paretoprinzip)

Dickie stellt in seinem Artikel klar, dass die ABC-Analyse dabei hilft, sich auf das Wesentliche zu fokussieren

Die Vorteile der Methodik sind:

Verbesserung von Planungsprozessen, Reduzierung der Kosten und darausfolgend Erhöhung des Gewinns, Motivation der Mitarbeiter

Das ist insofern hilfreich, da bei Neuplanung oder Neugestaltung von Arbeitsräumen auf das Wesentliche eingegangen werden kann und nach meinen Erfahrungen sind die 5 Belastungsfaktoren, sowie Flexibilität des arbeitsraumes und Ablauforganisation die am stärksten bewerteten Punkte.

In der ABC-Analyse ist die grafische Darstellung der Prioritäten mit deren Anteil am Gesamtkonzept immer wieder vor Augen geführt, eine Beispieldarstellung finden Sie auf meiner Seite www.lauble.net

Diese Beispieldarstellung zeigt auf, dass in der Regel 50 % eines guten funktionalen Arbeitssystems Büro auf die Belastungsfaktoren zu führen sind, also auch hier sehen Sie die Wirkung des Pareto-Prinzips.

Entscheiden Sie sich also mit mir auf die Funktionalität einzugehen, dann landen wir automatisch bei der Bewertung der Funktionserfüllungsgrade.

Hierzu dient uns der Notenschlüssel der deutschen IHK, welche Schulnoten von 1 bis 6 vergibt und jeder Note einen Punktebereich zuordnet. 100 Punkte bis 92 Punkte ist sehr gut, 0 bis 30 Punkte ist ungenügend.

In den bisher erschienenen Folgen habe ich bereits mehrfach betont, dass es kein 100% Büro gibt, zumindest nicht in meinen Augen, denn das Einzelbüro ist zwar im Sinne der Störeinflüsse optimal, jedoch nicht im Sinne der Ablauforganisation und Kontaktmöglichkeit.

Idealvorstellung in meinen Augen ist ein Wert von 80 bis 85 Prozent, was demzufolge ein gut oder nahezu gut bedeutet.

Apr 29, 2017

Die Nutzwertanalyse ist immer wieder Bestandteil meiner Beratungen und insofern stelle ich Ihnen heute ein Tool vor, welches es Ihnen ermöglicht, dies exakt zu kalkulieren.

Als Basis hierfür beleuchten wir die 5 Faktoren: Belastung, Motivation, Organisation, Sicherheit und natürlich auch Raumflexibilität und gewichten diese nach Ihrer Priorität.

 

Anthropometrie bedeutet in Bezug auf heutige Büroarbeit kurz gesagt:

Anpassung des Mobiliars an die menschlichen Körpermaße während Ergonomie die Erforschung der Leistungsmöglichkeiten und optimalen Arbeitsbedingungen des Menschen bedeutet.

Die Begriffstbestimmungen sind nun festgehalten und wir können den nächsten Schritt tun, nämlich die Festlegung der Prioritäten, welche ziemlich sicher mit 17 Faktoren schon deutlich schwerer fällt als mit 5 Hauptfaktoren. Doch genau dies ist nötig um ein exaktes Ergebnis zu erhalten und natürlich erhalten Sie von mir eine entsprechende Lösung es zu vereinfachen.

 

Mit dieser Datei ist die Bewertung, Gewichtung und Priorisierung auf einer Seite innerhalb kürzester Zeit realisiert und dient gleichzeitig als Basis für die dann folgende Bewertung und den daraus resultierenden Funktionserfüllungsgrad Ihres Arbeitsplatzes.

Selbstverständlich können Sie auch gerne mit mir Kontakt aufnehmen, um diese Bewertung von uns durchführen zu lassen. Ihr Vorteil hierbei wäre, dass Sie eine erforderliche Gefährdungsbeurteilung einer Sicherheitsfachkraft erhalten und somit Ihren Pflichten als Arbeitgeber auch diesbezüglich nachgekommen sind.

Die Thematik „wie bewerte ich den Arbeitsplatz beleuchten wir in der nächsten Folge vom Office Talk.

Bis dahin bitte ich Sie mich bei Fragen und Anregungen anzuschreiben. Vielleicht haben Sie auch Erfahrungsberichte die Sie mir gerne mitteilen möchten, ich freue mich über jede Mail an martin@lauble.net

Bitte teilen Sie auch meinen Podcast mit Ihren Freunden und Kollegen – hierfür gibt es bei i-tunes oder auf Ihrem Handybildschirm unten rechts drei Punkte. Klicken Sie diese an, gehen dann auf „Folge teilen“ und Sie haben die Möglichkeit via Mail, Facebook oder whatsApp diesen Podcast zu teilen.

Wenn Sie finden, dass dieser Podcast dazu beiträgt die Erkenntnisse über das Arbeitssystem zu vergrößern, bitte ich Sie auch meinen Podcast bei i-tunes zu bewerten.

Apr 22, 2017

Dr. rer. nat. Christian Nocke

studierte Physik in Marburg und Oldenburg, war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart. Im Jahr 2000 promovierte er und gründete anschließend gemeinsam mit Dr. Catja Hilge das Akustikbüro Oldenburg.

Er ist Mitglied des Arbeitskreises zur Neufassung der VDI 2569 „Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro“ sowie Obmann des DIN-Arbeitskreises zur Überarbeitung der DIN 18041 „Hörsamkeit in kleinen und mittelgroßen Räumen“. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Bücher sowie zahlreicher fachlicher Abhandlungen.

Im heutigen Office Talk gibt er sein umfangreiches Wissen zum Thema Raumakustik preis und erlaubt uns tiefere Einblicke in die aktuelle Gestaltung der Normen und Richtlinien, sowie deren Bewertung.

Seine Kooperation mit der Universität in Oldenburg erlaubt Kunden, das Gefühl für eine gute Raumakustik im Haus des Hörens zu erleben und sorgt immer wieder für "AHA-Effekte" bei den dortigen Besuchern.

Auch ohne dieses körperliche Erlebnis, erklärt er auf sehr verständliche Weise im Office Talk, wo oftmals Probleme zu finden sind, wie diese bewertet werden sollten und wie diese Probleme gelöst werden können, damit Ihre Mitarbeiter ein gesundes Arbeitsumfeld erhalten. Der Wohlfühlfaktor spielt hier eine große Rolle für ihn und so bezieht er die betroffenen Menschen immer mittels Befragungen nach dem subjektiven eigenen Empfinden in seine Arbeit ein.

Ein spannendes Interview mit vielen wertvollen Informationen !

Sie erreichen Dr. Christian Nocke unter: http://akustikbuero-oldenburg.de oder per Mail an: info@akustikbuero-oldenburg.de

 

Seine Buchempfehlung: Raumakustik im Alltag: Hören - Planen - Verstehen. wird derzeit überarbeitet und die Neuauflage ist für Sommer 2017 geplant.

Apr 15, 2017

Sieht man sich heutige Büros an, findet man trotz stark ansteigender Tendenz zum Mehrpersonenbüro noch immer die häufig aus dem Zellenbüro bekannten Arbeitsplätze, bei welchen drei oder Vier Tische in Blockaufstellung stehen.

Dies stammt vermutlich aus dem Platzmangel zu Zeiten des Einraum-Arbeitsraumes (Zellenbüro) und der Tatsache, dass für drei oder vier Mitarbeiter damals nur ein Telefon nötig waren und zur Verfügung gestellt wurden.

Diese Art von Büro sollte eine Synthese zwischen konzentriertem Arbeiten und Kommunikation schaffen, doch ist dies wirklich so?

Wenn wir hierzu das Mehrpersonen oder Teambüro als Vergleich ziehen, benötigt das Zellenbüro einen deutlich höheren Flächenbedarf im Verhältnis zur Anzahl der Arbeitsplätze, bei gleichzeitig geringer Flexibilität.

Transparente Wände erwecken gleichzeitig bei den Mitarbeitern das Gefühl, in einem Aquarium zu sitzen und nicht nur das sich ständig beobachtet fühlen nervt in der Konzentrationsarbeit, sondern insbesondere dass die Mitarbeiter alles ausserhalb des Raumes mitbekommen, stört extrem.

Hinzu kommt dass bei einer Dreiergruppe die dort sitzenden Personen meist zentriert im Raum sitzen und in der Regel darf einer der Drei zwischen Pest und Cholera wählen, nämlich ob er mit dem Rücken zum Fenster sitzt und somit extreme Spiegelungen im Bildschirm, oder ob er mit dem Rücken zur Tür sitzt, was eine ständige innere Unruhe durch die Bewegungen im Rücken und das ständige Türe auf und zu zur Folge hat. Durch den direkten Blick zum Fenster lassen sich auch hohe Leuchtdichteunterschiede kaum vermeiden und dennoch wird diese Variante noch immer in Büros gefunden.

Die durchschnittlichen Zahlen liegen hier bei 52 Türöffnungen täglich je Mitarbeiter. 3 Personen im Raum erleben somit täglich 104 Störungen und hier sind noch keine Besuche von Kolleginnen und Kollegen enthalten.

Auf meiner Website www.lauble.net erhalten Sie die Möglichkeit sich entsprechende Unterlagen kostenlos downzuloaden, in welchen Sie auch weitere Zahlen, wie beispielsweise der angegebene Störungsgrad von diversen Bürotypen einsehen können.

Man mag meinen, eine Vierergruppe hat das Thema „mit dem Rücken zur Tür sitzen“ nicht und daher wäre es besser. Allerdings bleibt bei dieser Idee unberücksichtigt, dass sich die Zahl der Störungen sofort um weitere 30 % erhöht, da die Störungen von 3 Kollegen kommen. Ebenfalls ist in der Regel der Zugang der Fensterplätze ausschließlich durch das Laufen im Rücken der Kollegen möglich.

Nun ist in der heutigen Zeit die Telefonie bei Wissensarbeiter ein wesentlicher Bestandteil der täglichen To-Do`s und es kommt natürlich auch häufig vor, dass alle Mitarbeiter gleichzeitig telefonieren und in der ersten Folge Lärm lernten wir, dass die Menschen unbewußt die bei sich ankommenden Geräuschpegel um 10 bis 15 dB(A) übertönen.

Der sofort entstehende Lombard-Effekt – also das sich Hochschaukeln der Geräuschkullisse stellt nun eine weitere anstrengende Aufgabe dar.

Hier stellt sich nun wieder die Frage ob es effizient oder einfach nur effektiv ist. 

Doch wie bringen wir Effizienz in ein Büro mit drei oder vier Mitarbeitern?

Gemäß vorheriger Analyse sind die Störungen ein Hindernis und somit müssen bzw. sollten diese vermieden werden.

Ein weiterer Faktor der sich nachweislich auf die Leistungsfähigkeit und somit Effizienz von Mitarbeitern auswirkt ist die Motivation.

Es gibt intrinsische und extrinsische Motivation, wobei für Unternehmer ersteres wichtig ist. Diese intrinsische Motivation können Sie beispielsweise fördern, indem Sie den Mitarbeiter einen Fensterplatz geben. Überlegen Sie, welchen Platz Sie in einem leeren Lokal wählen würden. Wohl kaum den, an dem Sie mit dem Rücken direkt an der Türe sitzen oder ständig Leute in Richtung Toilette an Ihnen vorbeilaufen oder???

Aus diesem Grund sollte dies auch im Büro berücksichtigt werden.

Die beste Lösung für solch Wohlfühlarbeitsplätze ist daher eine Zwei-Reihenbesiedelung. Dies bedeutet zwei Personen sitzen Kopf an Kopf – also sich gegenseitig ansehend und haben ergopanels als visuellen und akustischen Schutz. Häufig wird dann im Rücken ein ca. 120 cm hoher Schrank für 3 OH gestellt, damit auch die Privatsphäre ausreichend ist.

Da die meist transparenten Wände des Kombibüros ohnehin bei Eintreten des Lombard-Effektes die Halligkeit und somit subjektiv empfundene Lautstärke verschlechtern, empfehle ich mindestens eine Wand zu entfernen, wodurch sich die Fläche von 2 Büros in der Breite derdoppelt. Versetzen Sie die Türe nun mittig, können Sie sehr bequem einen Arbeitsplatz mehr an der Fensterfront unterbringen. Dies bedeutet, dass nun ein Mitarbeiter deutlich höhere Arbeitsplatzqualität erlebt, anstatt der Türe im Rücken.

Die Effizienz des anderen Mitarbeiters wird ebenfalls gesteigert, da der Zugang zum Arbeitsplatz nun nicht mehr im Rücken der Kollegen stattfindet, sondern durch einen mittig gelegten Verkehrsweg geschieht. Daraus folgt übrigens nicht selten, dass auch die Flächennutzung erhöht wird, indem für Kurzbesprechungen ein Steh-Tisch im selben Raum Platz findet. Um die dort stattfindenden Gespräche abzuschirmen empfehlen sich ebenfalls ergopanels als Zonierung oder Baffel.

Apr 8, 2017

Michael Waibel ist gemeinsam mit Frank Decker geschäftsführender Gesellschafter des Fachhandels-Hauses "der BÜROFührer GmbHr" in Bad Kreuznach / Rheinland-Pfalz.

Seit 1984 hat er Büros eingerichtet und sieht sich rückblickend in der Vergangenheit als den typischen Verkäufer - es gab eine Anfrage, welche mit Klärung der Farben und Designs befriedigt wurden.

Heute ist das Unternehmen Quality Office certiefied, hat das TÜV Nord cert und geprüfte Büroeinrichter (zbb) . Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern - die er liebe Kollegen nennt – ist das Unternehmen "der BÜROFührer GmbH" Marktführer in seiner Region, wenn es um gute Büro- und Arbeitsplatz-Gestaltung und Druck Technik Docu Ware  geht.

Wir beraten unsere Kunden ehrlich und scheuen uns nicht  auch mal nein zu sagen. Die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter steht bei unseren Planungen im Vordergrund und somit auch die Kosten.

Dies wird schon - besucht man "der BÜROFührer" am eigenen Büro erkenntlich und wer dort Kunde ist, merkt schnell, alles was beraten wird, ist nicht nur theoretisches Wissen ist, sondern wird von jedem Mitarbeiter  gelebt.

Jeder kann sich darauf verlassen, dass im Sinne des Kunden die "gleiche Sprache" gesprochen wird, denn jeder ist in seinem Fachgebiet auf identischem Ausbildungs- und Kenntnisstand - ganz ohne Hierarchie-Gehabe.

Machen Sie sich in dem sympathischen Interview ein Bild von der Truppe "der Büroführer" und wenn Sie Bedarf an einer exzellenten, ehrlichen und bedarfsgerechten Beratung haben, erreichen Sie Michael Waibel wie folgt:

E-Mail Michael Waibel: mw@dbfkh.de

Internet: www.derbuerofuehrer.de

Tel.: 0671-483439-0

Übrigens:

Auch im Technikbereich ist "der Büroführer" der richtige Ansprechpartner für Sie und freut sich auf Ihren Kontakt

Apr 1, 2017

 

Den heutigen Office Talk gibt es als Podcast und Video gleichzeitig um die Möglichkeiten eines gesunden Arbeitsplatzes für Sie erlebbar zu machen.

Erfahren Sie in einer charmanten Art, welche Möglichkeiten Sie nutzen können, um sich vor chronischen Beschwerden zu schützen. Ebenfalls werden Lösungen für bereits Betroffene aufgezeigt.

Dennis Dittrich, Ergonomie-Coach, A-lizensierter Fitness-Trainer und Fachberater für körperzentriertes Arbeiten aus dem Hause ergo object empfängt mich zu einem Gespräch über ergonomische Hilfsmittel.

Freuen Sie sich auf spannende und charmante 15 Minuten...

So erreichen Sie Dennis Dittrich:

ergoobject - körperzentriert Arbeiten
Burchardstrasse 6 / Johanniswall
20095 Hamburg - City (Parkplatz vor der Tür)

Tel.: 040 - 30 96 2 -17

Mail: Dennis.dittrich@ergoobject.de

www.ergoobject.de

Skype: dennisergo1

Mar 25, 2017

Ergonomische Handlungen können in erster Linie von IHNEN beeinflußt werden.

Jeder Mensch zieht Energie aus 3 Quellen: Nahrung, Gedanken und Bewegung. In der heutigen Folge des Office Talks stelle ich Ihnen einige Varianten vor, wie SIE selbst Ihre Gesundheit durch konsequentes, stetiges und dauerhaftes Handeln positiv beeinflussen.

Dies können Kleinigkeiten sein, wie beispielsweise ein Glas Wasser alle 25 Minuten, eine bewußte muskelaufbauende Bewegung alle 25 Minuten, aber auch die Nahrung an sich. Obst und Gemüse kann auch flüssig in Form von Smoothies verzehrt werden. Eine Variante, die deutlich besser ist, als zuckerhaltige Nahrung.

Bezüglich Bewegung wird für Standard-Büroarbeiten natürlich auch die Technik auf dem Schreibtisch eine Rolle spielen. Die Entwicklung von ergonomisch sinnvollen Tastaturen und Mäusen zeigt, dass auch hier eine natürliche Körper-Haltung unterstützt werden kann.

Beispielhafte Empfehlungen:

ergonomische Tastatur

Vertikalmaus für Rechtshänder

Vertikalmaus für Links- und Rechtshänder

Handballenauflage

 

Wichtig: Haben Sie bereits Schmerzen oder Beschwerden im Handgelenk, lassen Sie sich bitte umgehend beraten, um chronische Krankheiten zu verhindern.

Besorgen Sie sich eventuell ein Handballenkissen. 

Die Gedanken sind häufig das für uns Hinderlichste, um ergonomisch sinnvoll zu arbeiten und zu leben. Daher empfehle ich Ihnen, nehmen Sie den Druck raus, sofort ein Optimum erreichen zu wollen. Dies funktioniert nicht und frustriert nur, da die Ergebnisse nicht in der gewünschten Zeit erkennbar sind.

Erlauben Sie sich, jeden Tag ein wenig mehr für Ihre Gesundheit zu tun, machen Sie dies regelmäßig, konsequent und bleiben Sie diszipliniert darin, Ihre Gesundheit zu fördern. Die langfristige Wirkung ist nicht nur erhöhte Gesundheit, sondern auch ein gestärktes Verhaltensmuster, welches sich auf Ihre gesamte Persönlichkeit positiv auswirkt. 

Denn auch wenn Ihr Chef noch keine ergonomischen Arbeitsmittel zur Verfügung stellt, Sie haben immer drei Möglichkeiten:

Optimalerweise können Sie die Umstände ändern,

Wenn Sie dies nicht können, können Sie Ihre Einstellung zu den Umständen ändern. 

Wenn Sie die Umstände nicht ändern können und Ihre Einstellung nicht ändern wollen, bleibt als dritte Möglichkeit LEIDEN.

Sorgen Sie dafür, dass es nicht soweit kommen muß, glauben Sie mir kein Wort von meinen Tips und beweisen Sie mir das Gegenteil

 

Bewerten Sie bitte meinen Podcast auf https://itunes.apple.com/de/podcast/office-talk-der-podcast-f%C3%BCrs-gesunde-b%C3%BCro/id1191155921?mt=2

und Schreiben Sie mir eine Rezension.

Gerne erreichen Sie mich für weitere Fragen oder auch Anregungen zu weiteren Themen per Mail an Martin@lauble.net oder über das Kontaktformular auf www.lauble.net

Mar 19, 2017

Im heutigen Office Talk führe ich Sie durch mein Home Office.

Sicher kennen Sie den Spruch "Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe" und insofern finde ich Ihre Anfragen zu meiner Arbeitsweise und meinem Arbeitsumfeld sehr berechtigt.

Obwohl die Zeit, welche ich im Büro verbringe nur einen minimalen Anteil meiner Tätigkeit darstellt, lege ich natürlich vor allem bei mir selbst höchsten Wert auf qualitative Arbeitsmittel und Arbeitsumgebung.

Tatsächlich sollte es heißen gerade weil ich so wenig Zeit im Büro verbringe, denn diese Zeit sollte dann auch effizient genutzt werden.
Mit möglichst wenig Zeiteinsatz gesundheitsfördernd die wichtigen Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit erledigen.

Dieser Office Talk ist daher als Video gemacht, welches Sie auf meiner Website http://www.lauble.net oder unter dem Facebook-Account "office Talk" sehen können.

 

Wenn es Ihnen gefällt, bitte ich Sie meinen Podcast zu bewerten und mir eine Rezension zu schreiben. Vielleicht haben Sie auch Lust andere Menschen über die Möglichkeiten zu informieren und teilen meine Informationen.

 

Herzlichen Dank!

Mar 12, 2017

Mit den Augen nehmen wir 75 % aller bewußten Informationen die auf uns einprasseln. Marketing-Studien haben ergeben, dass das Auge am schnellsten auf Gesichter und auf Bewegungen reagiert.

Im Zeitalter von Flächenoptimierung ist es heute üblich dass mehrere Kollegen in einem Raum arbeiten und diese Kollegen sollen sich ja aus ergonomischer Sicht bewegen. Was bedeutet das für uns?

In erster Linie erleben wir wieder die ständig vorhandene Polarität, denn wenn wir uns auf eine Arbeitsaufgabe fokussieren und gleichzeitig die Türe zu unserem Büro geöffnet wird, werden wir sehr häufig – trotz des Fokussierens – unseren Kopf heben um zu sehen, wer in den Raum eintritt.

Achten Sie einmal darauf, wenn Sie selbst das nächste Mal in ein entsprechendes Büro gehen, vermutlich wird die Mehrzahl der Leute aufsehen um festzustellen, wer kommt.

Betrachten wir das Ganze einmal näher, dann ergeben sich gewisse Grunddaten die festzustellen sind:

Jeder Mensch ist durchschnittlich 480 Minuten also 8 Stunden in der Arbeit.

Während diesen 8 Stunden verlassen wir unseren Arbeitsplatz um etwas zu kopieren, etwas aus Schränken zu holen, etwas mit Kollegin oder Kollegen zu besprechen, ein Getränk holen wir uns auch ab und an und es kommt auch manchmal vor, dass wir dieses wieder auf die Toilette bringen, dann machen wir Kurzpausen und so weiter.

Angenommen Sie arbeiten nun mit 5 Kollegen im Raum, also ein 6 Personenbüro, dann wird jeder Mitarbeiter von 5 anderen 52 mal täglich durch das Öffnen der Türe zumindest abgelenkt.

Zusammengerechnet 260 Ablenkungen in 480 Minuten Arbeitszeit.

Können Sie sich vorstellen, dass dies Auswirkungen auf Ihre Produktivität hat?

Um dieses Problem zu lösen, gibt es unterschiedliche Herangehensweisen, wovon ich Ihnen im heutigen Office Talk 2 Möglichkeiten aufzeige.

Mehr Infos erhalten Sie unter www.lauble.net oder wenn Sie mir eine Mail an Martin@lauble.net senden.

 

Bitte bewerten Sie auch meinen Podcast und schreiben Sie mir eine Rezension. Es hilft mir besser zu werden und Ihnen damit einen wertvollen Nutzen zu bieten.

 

Herzlichen Dank!

Mar 5, 2017

im heutigen Office Talk begrüße ich Peter H. Geissler zum Thema ergonomisches Sitzen und die Auswahl der richtigen Stühle.

Peter H. Geissler hat sich auf die vertriebsorientierte Beratung, speziell von Praxen und Unternehmen der Bereiche Medizin, Orthopädie und Physiotherapie spezialisiert.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Büromöbelbereich und die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Dabei stehen Umsetzbarkeit und der nachvollziehbare vertriebliche Erfolg im Vordergrund.

Peter H. Geissler, Jahrgang 1945, Unternehmensberater und Verkaufstrainer mit dem Schwerpunkt Sitzergonomie ist seit 1967 in leitenden Vertriebs- und Trainingspositionen im Umfeld Büro tätig.

Sein Angebot umfasst:
Verkaufstraining - PHG Pencil Selling®

bedeutet das direkte Sichtbar-Machen auch komplexer Sachverhalte. Erhöhen und sichern Sie Ihren Erfolg durch sichtbare Kompetenz

 

Kommunikationstraining

 

"Die Botschaft entsteht beim Empfänger" - Das ist bekannt. PHG zeigt, wie Ihre Produkte und Dienstlesitungen und vor allem Sie selbst das Rennen machen.

 

Ergonomieberatung

Richtig sitzen - gesund sitzen. Ergonomietraining für alle sitzend Beschäftigten. Arbeitsplatzanalyse und -gestaltung

 

Marketingkonzeption

Ob klassische Werbung oder vertriebsorientierte Marketingkonzepte und deren Umsetzung. Der nachvollziehbare Nutzen steht im Vordergrund. Für alle Zielgruppen, auf allen Medien.

 

 

Seine Buchempfehlung: Wie man Freunde gewinnt von Dale Carnegie

So erreichen Sie Peter H. Geissler:

PHG - Peter H. Geissler Marketing

Am Arzberg 7
92345 Dietfurt a.d. Altmühl-Töging

Telefon: 08464 60 15 881
Telefax: 08464 60 15 886
Mobil: 0176 34009006
E-Mail info@phg-marketing.de

Feb 26, 2017

PC Arbeit durch 2 große Faktoren unergonomisch – Starre Haltung und starrer Blick zum Bildschirm. Mittlerweile empfiehlt man nicht mehr 50 25 25 sondern etwas mehr sitzen als stehen, aber deutlich mehr dynamisch

Richtig Sitzen – Hand auf Tisch auflegen und Ellbogen und Hand sollte selben Winkel haben, Schulter dabei entspannt. Der Tisch sollte sich so einstellen lassen, dass Sie so sitzen können.

Pomodoro halb Stundentakt

ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde

Die Methode basiert auf der Idee, dass häufige Pausen die geistige Beweglichkeit verbessern können und bietet ein Mittel gegen die Angstblockade, wie sie von Henri Bergson und Eugène Minkowski beschrieben wird.

Regelmäßig Position / Haltung ändern - Die beste Haltung ist die nächste

Produktivität wird auf Dauer durch Bewegungsmangel eingeschränkt, denn der Organismus wird nicht ausreichend bedient wird – Kreislauf wird langsamer, durch flacheres Atmen weniger Sauerstoff im Körper und somit im Gehirn.

Francesco Cirillo: The Pomodoro Technique.

Staffan Nöteberg: Die Pomodoro-Technik in der Praxis.

Technik

2 Monitore da heute mehr Papierlos gearbeitet wird, aber mit schlechter Position ganz nah zusammen, leicht schräg beide. So siehst du immer leicht schräg zur Seite - Nackenschmerzen, Verspannungen und eine unnatürliche Haltung sind die Folge.

Meine Empfehlung: Hauptmonitor gerade vor dem Gesicht, anderer auf der Seite, obere Kante auf Höhe der Augen sonst überstreckt man den Nacken

Mittlerweile gibt es Bildschirme Sie den Mitarbeiter beobachten und Hinweise geben ob der Bildschirm höher oder runter gestellt werden sollte

270€ von Philips 24Zoll wenn Erfahrungen damit gern posten

Untersuchungen belegen, dass der Lidschlag sich reduziert bei Bildschirmarbeit – Normal 20 bis 25 mal je Minute, on Top bei Bildschirmarbeit gab es 0 bis 2 Lidschläge und im Schnitt 5 bis 7.

Durch Gähnen (Unterkiefer mit offenem Mund bewegen und durch Mund atmen, verursacht Gähnen auf Knopfdruck –

zusätzlich eine Blinzelübung beim Einatmen dreimal blinzeln beim Ausatmen Augen schließen, Sie merken die Augen werden lockerer und hoffentlich auch feucht.

AHA-Effekt und Sondertip: wenn Sie ein ergopanel Akustikbild mit Bergpanorama oder Seeblick in kleinere Räume hängen, haben Sie auch einen Fernblick, obwohl dieser sich erst ab 6 Meter einstellt. Ein Akustikbild mit Tiefenwirkung sorgt dafür, diesen Fernblick zu bekommen. Bereits jeder zweite 25-jährige hat das Problem kurzsichtig zu sein und schon heute eine Brille zu brauchen.

Sehkraft kann man durch gewisse Regelmässigkeit mittels Bewegung und Abwechslung wieder stärken. Hierzu gibt es mittlerweile Spezialisten die gute Vorträge dazu anbieten.

Ratgeber entspannte Augen am PC

 

Mehr Informationen unter www.lauble.net

Fragen und Themenwünsche richte bitte an martin@lauble.net und bitte bewerte meinen Podcast und teile ihn mit deinen Freunden und Kollegen, oder wen du sonst als Büroarbeitenden kennst.

Vielen Dank und herzliche Grüße
Martin Lauble

Feb 22, 2017

Im heutigen Office Talk empfängt mich Dirk Kreuter, Trainer des Jahres 2010 in seinem Büro im Exzenter-Haus – der ersten Adresse in Bochum und gibt einen tiefen Einblick in sein Unternehmen.

Er erläutert die Prinzipien guter und erfolgreicher Führung, warum seine Mitarbeiter so verlässlich und für ihn „eine Bank“ sind und führt uns durch seine von den Mitarbeitern mitgestalteten Räume.

Live in seinen Räumen, erleben Sie im heutigen Office Talk die Erfahrungen der Mitarbeiter als Kommunikations- und Konzentrations-Arbeitsplätze räumlich getrennt wurden, welche Probleme Tele-Sales-Mitarbeiter haben und wie der Einsatz einer höchstschallabsorbierenden Trennwand positive Wirkung auf diese hat.

Oft nicht berücksichtigte Gedanken zum Clean Desk, Steh-Tischen, dem Parkinson-Prinzip und der richtige Umgang mit der Thematik Digitalisierung im Büro – viele kleine Gedanken, die ständig geprüft werden um das große Ziel gemeinsame Erfolge zu verwirklichen.

Die Mitarbeiter werden sowohl gefordert, als auch gefördert und schnell wird die Bedeutung von strategischer Unternehmensführung, von strategischer Planung, sinnvoller Kompetenzverteilung auf Mitarbeiter und insbesondere die gegenseitige Motivation durch automatisierte und immer wieder kehrende Prozesse deutlich. „Wir feiern hier Faktor 10 x mehr als das wir uns ärgern und wir pushen uns gegenseitig“ sorgt für erfolgreiche Gruppendynamik und die angestrebten Ziele sind sehr hoch.

RTL bezeichnet ihn als Spitzenverkaufstrainer, Compamedia macht ihn zum Top Consultant, Wissen + Karriere zeichnete ihn als Speaker of the year aus und Dirk Kreuter gibt im heutigen Office Talk aus dem 26jährigen Erfahrungsschatz die wichtigsten Grundlagen für Verkäufer preis.

Dieses sehr wertvolle Know-How – komprimiert auf das Pareto vom Pareto – schrieb er vor Kurzem in seinem Buch „Enscheidung Erfolg“ nieder. Das Highlight hierbei:

Sie erhalten es kostenlos gegen Zahlung der Portokosten durch Klick auf diesen Link!

Allen Office Talk Hörer/-innen schenkt Dirk Kreuter Ihnen zudem den Löwen-Anteil seiner „Once in a Lifetime MUSS-Veranstaltung VERTRIEBSOFFENSIVE 2017

Meine Empfehlung: unbedingt nutzen und genießen ! Gerne auch teilen, denn Wissen vermehrt sich, in dem man es teilt!

Dirk Kreuter erreichen Sie über Social-Media Plattformen wie Facebook und seiner Home-Page oder per Mail an info@dirkkreuter.de

 

Bitte teile diesen Post, wenn er dir gefallen hat, gebe mir bitte eine Rezension und wenn du Fragen oder bestimmte Themenwünsche hast - schreibe mir eine Mail an martin@lauble.net

Weitere Folgen kannst du jederzeit unter www.lauble.net kostenfrei anhören.

Feb 19, 2017

Im heutigen Office Talk spreche ich über die Grundlagen der Ergonomie

Auch im Büro haben die Muskel-Skelett Erkrankungen hohen persönlichen und finanziellen Schaden angerichtet. Daher ist das Thema Ergonomie ein immer wichtigerer Aspekt bei Arbeitsschützern. 

Es wird immer mehr Wert auf die Gesunderhaltung der Mitarbeiter gelegt, so dass die Anthropometrie der Möbel bei der Einrichtung heute als Standard gelten sollte.

Wenn wir als Unternehmen wirtschaftlich arbeiten wollen, dann erreichen wir dies in der Regel nur mit leistungsfähigen Menschen und gesunde Menschen sind leistungsfähiger als ungesunde.

Um dies zu erreichen muß präventiv eingerichtet werden, jedoch auch hier gilt: Es gibt Technische, organisatorische und verhaltensbezogene Maßnahmen.

Diese Folge des Office Talks dient als Grundlage für weitere Ergonomie-Themen, welche dann intensiver behandelt werden.

Sie lädt ein, aktiv zwei Übungen zu machen und dadurch den Sinn und Nutzen einer guten Ergonomie zu spüren, zu erleben.

Aktivität wirkt auf Motivation und Motivation heißt Motiv zur Aktion!

In der Aktion ist Bewegung automatisch enthalten und es passiert tatsächlich etwas. Motiviert fühlen allein führt noch nicht zum Erfolg, erst die Aktion, die Bewegung auf das Ziel gerichtet, bringt den nötigen Schwung und letztlich das gewünschte Ziel.

Fast alle Tätigkeiten können heute von ergonomischen Kriterien positiv beeinflußt werden. Hierfür bedarf es nicht immer großer Investitionen, oft reichen kleine, kostenfreie Änderungen an Ihrem Arbeitsplatz, um Ihre Gesundheit zu fördern.

In weiteren Folgen erhalten Sie weitere kostenfreie Empfehlungen, wie der Bildschirmarbeitsplatz optimiert werden kann.

Auf meiner Website www.lauble.net finden Sie einige gute Buchempfehlungen zu diesem Thema und in den tiefer gehenden Spezialthemen bezogenen Podcasts erhalten Sie dann wieder entsprechend wertvolle Tips.

Bitte teilen Sie den Podcast mit anderen, denn Giving ist Living und Wissen ist eines der wenigen Dinge die sich vermehren, wenn man es teilt!

Sie erreichen mich für Wunschthemen oder andere Fragen unter martin@lauble.net

Feb 12, 2017

Im heutigen Office Talk sprechen wir über das papierlose Büro.
Wer mich kennt, weiß ich bin alles andere als der Spezialist für papierloses Büro, dennoch beschäftige ich mich natürlich auch mit Lösungen diesbezüglich. Da die Frage zu meiner Meinung über das papierlose Büro kam, möchte ich hiermit natürlich auch darauf eingehen und danke Frau Silvia M. für Ihre Frage.

Wird es tatsächlich ein Papierloses Büro geben? Wie ist meine Haltung dazu?

Ich liebe es, wenn Leute sich Notizen machen und ich selbst nutze dafür in der Regel mein i-Phone in welches man wunderbar Notizen diktieren kann.

Sicherlich macht es ökologisch Sinn, Regenwald retten etc. das papierlose Büro anzustreben, leider geht es uns in Europa so gut, dass diese Argumente zu wenigen Menschen wichtig genug sind, das Verhalten zu ändern.

Viel Papier auf Ihrem Schreibtisch heißt auch meistens ein unaufgeräumter Schreibtisch. Wenn Sie eine bestimmte Unterlage benötigen, müssen Sie oft erst richtig Zeitaufwand betreiben um diese Unterlagen zu finden

Diese Papierberge wirken ebenfalls in unserem Unterbewusstsein, denn es ist das Gefühl von ständiger Überlastung, niemals fertig werden können usw.

Die Digitalisierung läuft in der Regel über Clouds und mittels der Cloud habe ich mit jedem Gerät von überall auf der Welt Zugriff auf meine Daten und Notizen. Über die Handykameras und Scanner-Apps kann ich heutzutage jeden Brief, jedes Dokument – einfach alles digitalisieren und natürlich gibt es im Büro auch immer wieder Menschen die sich mit der neuen Technik niemals anfreunden können.

Fangen Sie also bei sich an, machen Sie sich bewußt ICH mußt mit gutem Beispiel vorangehen, Ich möchte papierreduziert arbeiten und halten Sie tagtäglich die Augen offen, wo kann ich noch auf Papier verzichten…

Ein großes Problem dürfte für viele sein, während eines Gespräches im Tablet oder Handy Notizen zu machen. Wenn Sie mit mir ein Gespräch führen, dann fühlen Sie sich bestenfalls ausgeschlossen, wenn ich gleichzeitig in meinem Tablet schreibe. Bestenfalls, im schlechten Fall fühlen Sie sich missachtet und denken ich höre Ihnen gar nicht zu, sondern bin auf eine Website oder ein Dokument im Tablet konzentriert. Was wohl jeder als sehr unhöflich empfinden würde.

Jetzt geben Sie alle relevanten Daten ein und speichern es im digitalen Aktenschrank – der Cloud. Früher hatten Aussendienstler alles auf einen Zettel notiert und es dann einige Zeit mit sich herumgefahren, ehe es in Schönschrift zum Kundenordner hinzugefügt wurde. In der Zwischenzeit hat der Kunde eventuelle eine Frage und der zuständige Innendienstbearbeiter hatte die Informationen logischerweise noch nicht.

Weniger Arbeit, Zugriff von überall und immer aktualisiert

Natürlich wird es immer Briefe und anderes Papier geben, mit dem wir arbeiten müssen.

Diese können aber mittels einer Kamera auf dem Handy oder Tablet digitalisiert werden und hier empfehle ich Ihnen, starten Sie nur mit den neuen Dokumenten.

Fangen Sie nicht an, jetzt alle in der Vergangenheit bearbeiteten Unterlagen zu digitalisieren. Höchstwahrscheinlich würden Sie an der Strukturierung verzweifeln und deswegen fangen Sie einfach heute an – machen Sie erstmal und strukturieren Sie mit der Zeit – ganz so als würden Sie Ihren Job neu und mit leerem Schreibtisch beginnen.

Als gutes Tool hat sich die App Evernote bewährt, das Pendant von Microsoft ist OneNote.

Beides lässt sich sehr gut strukturieren und bei Evernote haben Sie den Vorteil, dass dieser im Falle der Suche auch leserlich geschriebene Handschriften erkennt und somit die Suche deutlich erfolgreicher ist. Bei One Note weiß ich es leider nicht. Evernote bietet aber auch ein Evernote Scannable an, welches fotografierte Dokumente so optimiert dass die Schriftlesbarkeit und auch das Format optimal ist. Selbst wenn Sie etwas schräg fotografieren, bringt diese App das in ein gutes Format und das finde ich super, weil gerade für Führungskräfte dann die Dokumente auch gut lesbar weiter zu leiten sind.

Papierreduziert fühlt sich deutlich leichter an, und es hat den Vorteil, dass

Informationen Transparenter werden,

Überall abrufbar

Dadurch nicht doppelt zu bearbeiten und vor allem immer aktuell

Natürlich auch die Umwelt geschont wird.

 

Hat Ihnen dieser Podcast gefallen, bewerten Sie mich bitte bei i-Tunes.

Haben Sie Wünsche oder Anregungen, freue ich mich auf Ihre Mail an Martin@lauble.net

Meine Technik-Emfpehlungen heute:

Evernote

Evernote Scannable

Smart Pen Bamboo CS 160

Mehr Informationen unter www.lauble.net

Feb 5, 2017

Der heutige Office Talk handelt von verhaltensorientierten Maßnahmen die jedoch auch vorgegeben werden können

Es geht um Leistung, Ziele setzen und erreichen – fokussiert darauf hinarbeiten

Es wurde nachgewiesen, dass morgens die beste Konzentrations-Leistungsfähigkeit gegeben ist – aus bio-rythmischer Hinsicht

Laut Prof. Dr. Michael Kastner (Mediziner, Psychologe und Philosoph) ist bei Männern früh morgens der Testosteron – Spiegel am höchsten und dieser senkt nachweislich die Kommunikationsfähigkeit. Somit wäre eine Besprechung morgens um 9.oo Uhr mit 3 Männern aus psychologischer Sicht eine Führungs-Sünde, denn es würde jeder sein eigenes Süppchen kochen und schon deutlich schlechter zuhören als zu einer späteren Uhrzeit.

Wenn Sie Ihren perfekt produktiven Tag gut gestalten wollen, empfehle ich Ihnen das Buch „Deep Work“ welches sich mit den kontroversen Situationen des Arbeitsalltags beschäftigt.

Im Zeitalter der Digitalisierung können wir heute auf Fachleute überall auf der Welt zugreifen, früher mußte der Programmierer im selben Gebäude sitzen, heute kann er in Indien sein. Grundsätzlich positiv, dadurch aber auch nicht mehr erkennbar wann ich störe und wann eine Kommunikation am besten wäre.

Wir verlernen durch die häufigen Unterbrechungen uns lange konzentrieren zu können.

Hierüber möchte ich heute ein paar Verhaltens-Ideen besprechen

Social Media – Plattformen ist für die meisten Wissensarbeiter im Büro heute der Produktivitätskiller Nummer EINS – verhaltensbezogen gesehen !

Thema ist, dass Unternehmen wie Google, Microsoft heutzutage junge, kreative und belastbare Köpfe sucht und diesen auch ein entsprechend gutes Umfeld anbieten muß.

Dazu gehören in der Regel klare Zielvorgaben – die komplexen Wissensarbeiten gut und fristgerecht zu erledigen – verbunden mit dem freien Weg diese Leistungsziele zu erreichen. Eine hohe Eigenverantwortung, die in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung oft hart für die Mitarbeiter ist.

Die Arbeitssysteme ändern sich und haben sich immer geändert. Büro hat aber an Bedeutung gewonnen und gerade für Leute die viel unterwegs sind, ist es ein immer wichtigerer Ort um perfekt produktiv zu sein.

Generell gibt es in den meisten Büros feste, klare und verlässliche Strukturen.

Generell möchte der Mensch seine Privatsphäre haben – Familienbild, seinen festen AP

Laut Prof. Michael Kastner sind Büros ohne diese klaren und verlässlichen Strukturen „Krankmacher“, denn die Abschaffung der persönlichen Arbeitsplätze ist ein herber Einschnitt in die Privatsphäre der Mitarbeiter.

Sogenannte gesundmacher sind Stabilität, Orientierung, Vertrautheit und Möglichkeit nach eigenem Geschmack zu gestalten. All dies unterstützt die bessere Identifizierung mit dem Arbeitsplatz.

Daher machen die Unternehmen, welche an Clean – Desks oder Desksharing festhalten heutzutage beide Varianten. Jeder Mitarbeiter hat seinen festen Platz, aber eben auch die Möglichkeit, in einem anderen Raum einen leeren Tisch als heutigen Arbeitsplatz einzunehmen für die Dauer die benötigt wird sich im Team zu besprechen ohne andere zu stören.

 

Buchempfehlung: Deep Work

Bitte schreiben Sie mir eine Rezension und bewerten Sie meinen Podcast.

Bei Fragen, Wünschen und Anmerkungen freue ich mich auf Ihre Mail an Martin@lauble.net

Feb 1, 2017

Matthias Zingraff, Business-Manager Deutschland für Camira ist seit fast 18 Jahren für den Stoffhersteller Camira tätig und spricht im heutigen Office Talk über den Wandel in deutschen und europäischen Büros bezüglich der Anforderungen an Nachhaltigkeit in Verbindung mit Design und den zugehörigen Farben.

Da Nachhaltigkeit ein bedeutender Teil der Unternehmensleitlinie ist und somit täglich aktiv umgesetzt wird, liegt ihm dieses Thema besonders am Herzen und Etliche Qualitäten der Stoffe basieren auf dem Konzept der Nachhaltigkeit - sowohl in langlebiger Produktqualität als auch im Umgang mit Ressourcen.

Der größte Vorteil liegt im breiten Produktportfolio, nahezu alle Farben und Qualitäten sind darin enthalten und die Industrie kann auch Kleinstmengen innerhalb weniger Tage geliefert bekommen. Dies bei einer für Camira selbstverständlichen 5 oder 10 Jahres Garantie.

Eine unkomplizierte und freundschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe lebt Matthias Zingraff hierbei immer vor.

Mit dieser Grundhaltung konnte er zu Beginn seiner Tätigkeit einen weltweit operierenden Großkunden für Camira begeistern und arbeitet noch heute aktiv mit diesem zusammen, so dass Camira für die Hersteller von Sitzmöbeln, Lounge-Zonen und ergopanels heutzutage nicht mehr weg zu denken ist.

Im heutigen Office Talk präsentiert er den aktuellen Trendreport 2017 / 2018 und wie Sie diese für die Zukunft auf Ihr Büro wirken können.

Matthias` Buchempfehlung: Das Herzenhören von Jan Philip Sendker

Zur Person:
Matthias Zingraff,

Mobil: 0173-974 13 42

Mail: Matthias.zingraff@camirafabrics.com

Web: www.camirafabrics.com

Jan 29, 2017

In der heutigen Folge hören Sie, wie einer meiner Kunden - ein sehr stark wachsendes Unternehmen bei der Beurteilung der neuen Arbeitsumgebung weiter vorgehen möchte.

Die einzelnen Abteilungen sind mit jeweils 10 - 25 Personen besetzt und nicht alle Menschen sind gleich, ebenso wie deren Anforderungen zum gesunden Büro, welches nicht belastet, sondern gute Ergebnisse erlaubt und fördert.

In dieser Folge hören Sie von einem Abteilungsleiter, welcher derzeit mit 10 Personen in einem Raum sitzt, die Arbeitsplätze jedoch nicht optimal platziert sind. Dennoch müssen aufgrund des Wachstums noch 2 weitere Personen für diese Abteilung eingestellt und in diesem Raum untergebracht werden.

Unter Berücksichtigung der Richtlinien gibt dies der Raum jedoch nicht her und unser Gespräch nahm eine spannende Wendung...

Laut Studie des Fraunhofer Instituts gibt es in deutschen Büros eine Leistungsfähigkeit von 61%.

Unter Berücksichtigung, dass Menschen genauso wie Maschinen nicht ständig auf 100 % Leistung laufen können, wurden mit einem guten Arbeitsumfeld eine Leistungssteigerung von 36 % als möglich in Aussicht gestellt.

10 Mitarbeiter a 61% wären 610 %. Würden nun die beiden neuen Mitarbeiter in den Raum untergebracht und die Bedingungen des Umfeldes dadurch deutlich verschlechtert, wie sieht dann das Gesamtergebnis aus?

Aus der Folge Lärm wissen wir, dass eine Minimierung der Umgebungsgeräusche um 10 dB(A) eine Leistungssteigerung von 12 % verursachen kann. Bei 10 Mitarbeitern also gesamt 120 % mehr Leistung, wodurch rein kalkulatorisch die beiden neuen Mitarbeiter nicht mehr nötig, wenn auch gewollt wären.

Der Abteilungsleiter warf ein, doch sehr hochwertige Kopfhörer für die Mitarbeiter zu besorgen, dies würde um 10 dB(A) minimieren. Eine spannende Idee, wie ich finde, doch hören Sie selbst, ob dies die beste Lösung für die Mitarbeiter ist...

Jan 23, 2017

Der heutige Office Talk beschäftigt sich mit Verwaltungskosten-Optimierung.

Ich bin überzeugt, Erfolg haben wir immer und ausschließlich nur durch und mit Menschen, denn wenn wir die Anerkennung nicht haben, nehmen wir all den Luxus um uns herum bald gar nicht mehr wahr.

Das Pareto Prinzip wirkt ebenfalls im Büro, denn sieht man sich die Verwaltungskosten an, so entfallen 80 % von diesen auf den Faktor Mensch bzw. Personal. Und natürlich werden nur 20 % des Erfolges damit realisiert, denn Verwaltungsmitarbeiter sind Wissensarbeiter und in der Regel nicht produzierendes, verkaufendes und lieferndes Personal. Diese 20 % des Erfolges sind aber die Basis, das was getan werden muß, damit die folgenden Tätigkeiten überhaupt stattfinden können.

Lassen Sie diese Idee einmal wirken und sehen Sie sich dann die Kostenstruktur der Verwaltung einmal genau an: 

  1. 79% Personal, ca 14 % Büroflächen, ca 5% Sachmittel und nur ca. 2 % Büromöbel. 

Nach Sommer sind die Bürokosten aktuell 12 % für Geräte, Kommunikationsmittel, 8 % für Raumkosten und 80 % Personalkosten.

Sieht man sich jetzt an, dass viele Unternehmen über Quadratmeter je Arbeitsplatz diskutieren, stellt sich doch die Frage, wie hoch ist hier der Einspar-Effekt? Laut einer Studie von Herrn Franke 390 € je 1 qm ausgehend von 12 qm je Arbeitsplatz und 40.000 Euro Personalkosten je Mitarbeiter und Jahr.

Wenn wir diesem Personal nun aber ein Arbeitsumfeld geben, in dem sie mit ergonomisch und antropometrisch sinnvollem Mobiliar – auf Ihre Arbeitsaufgabe abgestimmt – sowohl konzentriert ungestört arbeiten können und dennoch die Kommunikationsmöglichkeit auf kurzen Wegen haben, könnte sich das mit einer deutlich höheren Zahl als 390 € auswirken?

Laut REFA muß mit einer Minderleistung von 20 – 30 % und einer massiven Einbuße an Ideentiefe gerechnet werden, als Folge von Störeinflüssen aus dem Raum und Arbeitsumfeld.

Diese Störungen finden nur zum kleinsten Teil bewußt statt, (Besuch, Tel-Anrufe, etc.) ca. 70% der Störungen neben wir nur im Randbewußtsein wahr, als Informationen, die wir aufnehmen, jedoch nicht bewußt verarbeiten – dennoch wirken sie… Alle Informationen wirken, informare – innen formen

Laut 1x 1 des Zeitmanagements vom Gabel Verlag 1984 können bis zu 28% unserer zeit dadurch verloren gehen, addiert man diese Leistungsverluste zusammen

Nach Aktivanalysen von diversen Firmen konnten durchschnittlich 192 Minuten täglich keine Angaben über die produktive Tätigkeit gemacht werden.

 

Wollen Sie mehr dazu wissen, schreiben Sie mir eine Mail an Martin@lauble.net oder rufen Sie mich an.

Weitere Unterlagen erhalten Sie gerne auf Nachfrage:

Kalkulation

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