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Office Talk - DER Podcast fürs gesunde Büro


Gesunde Büroarbeit ist die Grundlage für erfolgreiche Unternehmen und deren Produktion. 

Martin Lauble spricht mit erfolgreichen Unternehmern und Büroplanern in inspirierdenden Interviews über wertvolle Erfolgstips zum Thema Arbeitssystem Büro.

Hierin werden Ihnen Lösungen aufgezeigt, wie gute Leistung im GESUND gestalteten Büro Ihre Wirtschaftlichkeit und somit Arbeitsplatzsicherheit erhöht.

Dieser Podcast ist für
- alle Menschen, die am Arbeitsplatz Stress verspüren,
- alle Personalbeauftragten, die unter Fehlzeiten oder hoher Fluktuation leiden,
- alle Betriebsräte und Sicherheitsbeauftragten, die erkannt haben, dass Büroarbeit auch eine hohe Leistung erfordert
und natürlich auch
- dem Geschäftsführer und Unternehmer, der weiß dass der Erfolg nur mit Menschen machbar ist und gesunde Menschen leistungsfähiger sind und somit die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens erhöhen !

Berater aus der Büromöbel-Branche sind ebenfalls herzlich eingeladen, diese Informationen zu nutzen und mit dem Ziel der ganzheitlichen Beratung bei deren Kunden einzusetzen.

Aug 6, 2017

Die Generation Y, wie sie von Experten der Demographie genannt wird, erlebt, dass die Eltern oder Großeltern von Themen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit recht wenig Ahnung haben. Daher ist es für diese Generation selbstverständlich, auf Augenhöhe mit den Älteren reden zu wollen.

Und so ganz Unrecht haben sie auch nicht. Jetzt wird es allerdings kompliziert, da es im menschlichen Zusammenleben mehr als nur um die Fakten und den Umgang mit digitalen

Medien geht. Die Erfahrung der Älteren hat auch seinen Wert, was die Jüngeren wieder begreifen müssen. Kommunikation bedeutet daher in Zukunft im Dschungel der Möglichkeiten – E-Mail, Telefon, WhatsApp, XING, LinkedIn, Twitter, Facebook – und in Anbetracht einer sich auflösenden Generationenhierarchie neue Wege des Respekts und gegenseitigen Vertrauens zu finden. Dabei steht das Ergebnis3, wie auch bei Wikipedia, im Vordergrund und löst sinnlose Regeln ab.

Als Elon Musk, der visionäre Unternehmer aus Südafrika, der heute in den USA lebt und einmal eben PayPal mit aufgebaut hat, mit Tesla ein innovatives Elektroauto entwickelt und nebenbei noch mit SpaceX an Raketen baut, um damit auf den Mars fliegen zu können, seine Patente für Elektroautos freigegeben hat, müssen viele Baby-Boomer ihn für vollkommen verrückt gehalten haben. Jetzt kann doch jeder das, was Musk aufgebaut hat, kopieren, werden sie gedacht haben. Kann er? Nein, so einfach ist es nicht und zwar nicht nur technologisch gemeint. Ein Produkt besteht heute zwar auch aus Technologie, aber zu einem Großteil sind weitere Zutaten für den Erfolg notwendig. Zudem hat Musk auf etwas viel größeres durch seinen revolutionären Schritt gesetzt: auf Synergie

Wenn viele Elektroautos bauen würden, dann würden die Preise sinken, die Infrastruktur von Elektrotankstellen würde sich sprunghaft entwickeln und mehr Kunden kämen auf die Idee, vom Benziner zum Elektroauto zu wechseln. Auch eine technologische Weiterentwicklung würde anstehen. Also macht es Sinn, anderen zu helfen, Elektroautos zu entwickeln. Musk wusste, dass er anschließend schnell und innovativ sein muss, um den Marktvorsprung zu halten oder auszubauen.

Das Denken in wenigen kleinen Einheiten ob Firma oder Regionen gehört damit der Vergangenheit an.

Die Kommunikation morgen muss also Grenzen überwinden und das hat die Generation Y schon verstanden. Sie ist ständig im Kontakt miteinander.

Eine Netzwerkstruktur mit kleinen autarken Einheiten könnte so entstehen. Werden die Einheiten zu groß, wird die Kommunikation unübersichtlich und unpersönlich. Die sogenannte Dunbar-Regel besagt, dass man mit maximal 150 Menschen gleichzeitig interagieren kann. Sozialforscher führen diese Anzahl auf unsere Urzeiterfahrung zurück, bei der Menschenstämme ungefähr diese Größe hatten

Die Digitalisierung hat vor allem vernetzt. Menschen sind durch neue Kommunikationskanäle räumlich und zeitlich zusammengerückt.

Kommunikation und Vernetzung befruchten sich gegenseitig. Und je einfacher die Kommunikation ist, desto schneller dreht sich das Vernetzungskarussell. Menschen vernetzen sich, Sensoren vernetzen sich und liefern so neue Ergebnisse. Kombiniert man die Straßenkarte (Navigation der 1. Generation) mit Stauinformationen auf der Autobahn aus dem Radio, die von Menschen gemeldet wurden, (Navigation der 2. Generation) Geschwindigkeitssensoren (3.Generation) so kann Zeit gespart werden.

Neben der Digitalisierung gibt es unser Streben nach - und die Notwendigkeit von Effizienz.

„Und die Mitarbeiter von morgen werden sich anstrengen müssen, mitzukommen in einer Welt, in der die Messlatte der beruflichen Qualifikation immer höher gelegt wird. FürMittelmaß ist in der digitalen transformierten Arbeitswelt zunehmend weniger Platz.“ schreibt Tim Cole (Cole, 2015).

Moderne Arbeitswelten brauchen ganz andere Orte des Arbeitens. Wir brauchen einen neuen Begriff. Vielleicht nennen wir es Bürohotel (Giesa & Clausen,2015)

Um als Unternehmen innovativ zu sein, müssen Randbedingungen für das Unternehmen und die eigenen Mitarbeiter geschaffen werden. Und wo geht dies besser als in einer Arbeitsumgebung, die diese Erkenntnisse bereits berücksichtigt?

 

Informationen sind vorgelesen aus dem Kapitel 2 erhältlich unter: http://www.bob-ag.de